+ Afraid To Fly...?! + Photobucket"



sad

warum sollte ich immer nur lachen, oder immer nur traurig sein? Immer nur das eine dumme gesicht machen mit dem ich so kalt und böse aussehe? warum wollen so viele so cool und unnahbar sein? was bringt das denn?

Nicht verletzt zu werden?
das ist doch nur eine Ilussion!
Wenn niemand an mich herankommt um mich zu verletzten, wenn da diese mauer, diese schale, diese harte hülle ist, dann bin ich so allein und dann sind es am ende nicht die anderen die mich verletzen sondern ich selbst. insofern ist es doch total egal was ich mache, denn wehtun wird es am ende so oder so.

dann kann ich doch auch versuchen an meine freunde zu glauben und zu hoffen, dann kommt nicht nur leid, sondern auch so ne geile zeit bei raus!


Auf so ein Zeug komm ich aber auch nur dann wenn ich mir die ganze Zeit Bilder von Persönlichkeiten (XD) reinziehe und mir dann doch grademal schlagartig klar wird, dass er auf all den bildern nirgeds richtig aus der seele raus lacht!
Ich mein, dass ist doch total traurig, warum sollte sich da auch nur einer wünschen so zu sein?

Warum sollen mein Video vorallem cool werden? was für ne seltsame vorstellung hab ich mir denn da eigentlich angeeignet?
Strange!
Eigentlich wollte ich doch Hoffnung und und ja was? vermitteln?hm, naja, jedenfalls nicht, dass das leben scheiße ist und das gut aussehen und cool sein, darüberhinweghilft.
~.~

myuu
22.11.06 14:56


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mind stuff for Zori :)

23.11.06
Fragst du dich manchmal ob du nicht einen ganz furchtbaren Fehler begangen hast? Ob das, was wir getan haben, nachdem die anfängliche Euphorie und diese unglaublichen Verliebtheitsgefühle verschwunden sind, nicht doch eventuell falsch war. Und dann kommen langsam die ganzen Selbstzweifel, ganz egal wie selbstsicher ich am Anfang war und mit der Überzeugung rumgelaufen bin, dass ich das alles nie bereuen würde. Immer wieder denke ich, wenn wir uns damals nicht dazu entschlossen hätten, dann würdest du vielleicht noch hier wohnen und wir würden uns noch ´sehen können. Meine Liebe zu dir wäre vielleicht irgendwann verschwunden und dann wäre alles gut gewesen.

dann wärst du vielleicht noch hier. Vielleicht aber auch nicht. Sagen kann ich es nicht, aber wie kann ich etwas derartiges schreiben mit diesem Ich, was doch erst dadurch, dass es eben geschehen ist wie es war, zu dem geworden bin, was ich heute bin. Die Erfahrung hat mich reicher gemacht und auch wenn ich neuerdings wieder öfter an dich denke und dich gerne wieder sehen würde, bin ich nicht mehr verzweifelt und genieße das Leben. Die Frage ist nur, ob mein Herz irgendwann wieder so voll Liebe sein kann. Das wird noch dauern. Aber alles zu seiner Zeit. ^^


november25.?06
dieses buch verstört mich. es verwirrt mich. Wirbelt Emotionen auf, die ich schon für verschwunden gehalten hab. Die Wut.
Die Tränen. Alles ist wieder da. Kein Entkommen, keine Fluchtmöglichkeit. Alles schnürt sich zusammen und meine mühsam aufgebaute, eingeredete Überlegenheit, das über - den -Dingen - stehen bröckelt, zerfällt und ist nichts mehr als ein kleines Häufchen irgendwas.

Ob es irgendwann aufhört fragt er. Ich glaube nicht daran. Manche Wunden in unseren Herzen kann man vergessen und vergraben, irgendwann wieder wirklich glücklich sein, Lieben, aber sobald jemand etwas tiefer schürft, ein klein wenig weiter geht, dann zerbricht die dünne Hülle. Wie eine sanfte Moosschicht weich, mit Tau besetzt, aber darunter die bloße Erde, verletzlich und wunderbar. Immer in der Lage etwas Neues hervorzubringen, egal wie oft es wieder zerstört wird.



Je mehr ich über die Beziehung nachdenke die ich mit Martin geführt hab, umso undeutlicher wird alles und verschwimmt hinter einem Schleier.

Er hat mir von Anfang an gesagt was Sache ist. Das es nicht für lange sein wird und vielleicht eine tolle Zeit, aber trotzdem unbedingt endlich und das es nicht leicht werden wird und dass wir mit vielen Feindseligkeiten rechnen müssen. UND, dass er eine offene Beziehung will. Ich war auch dafür. Zu dem Zeitpunkt war seine Anziehung aber noch nicht so unendlich groß auf mich geworden.
Ich hatte noch nicht das zwanghafte Bedürfnis ihn an mich zu binden, zu ketten, nur für mich da zu sein.
Irgendwann habe ich es schweigend als Selbstverständlichkeit hingenommen. Einfach eigennützig angenommen, dass er nur für mich da ist, ebenso wenig Verlangen nach anderen möglichen Sexpartnern verspürt wie ich.

Einfach alles als gegeben hingenommen. Für selbstverständlich gehalten.

Irgendwann hat es angefangen. Er ist gebröckelt. Konnte es nicht mehr aushalten. Wie denn auch. Er konnte es nicht mehr ertragen, dass er mir nicht das geben konnte was ich mir so sehnlich gewünscht hab, das wonach ich gesucht hab.

Da hat er sich weggeschlichen. Vielleicht, weil er feige war, vielleicht auch weil... er mich nicht verletzten wollte? Ich glaub nicht mehr dran. Aber vielleicht, weil er wusste, dass ich ihn immer wieder heimsuchen würde.


26.11.06

meine Oma fühlt sich schon wieder besser.

Karin schreibt ja ihr Buch beziehungsweise, hat es schon fertig, und ich durfte einen Auszug lesen. Sie hatte auch ganz schön mit ihrem Vater zu tun und Probleme zu wälzen, aber sie konnte es dann lösen. Wenn ich nur daran denke; meinen Vater; da bekomm ich so ein trauriges, verzweifeltes Gefühl und ich will nur in Ruhe gelassen werden mit dem Zeug, mit der ganzen Sache. Einfach Deckel drauf und nicht mehr dran rühren.

Aber nachdem ich den Text von Karin gelesen hab, ist mir dann doch, wieder einmal, klar geworden, wie wichtig das ist. Ich hoffe es gibt für mich eine Möglichkeit mich meditativ oder auf ähnliche Weise zu beschäftigen, ohne mich mit ihm direkt treffen zu müssen.
Er kommt mir einfach nur wie ein trauriger Heuchler vor, von dem ich so unendlich enttäuscht bin und der mich nicht sieht, der mich nicht liebt, nie das bedürftige Kind in mir sah. stattdessen immer nur meine Mutter, die für mich gekämpft hat
- und für sich.

Aber nie mich, nie das Kind, nie sein Kind. Jetzt sieht er mich auch nur als junge Frau vor der man unter anderem gut über sein beschissenes Leben lamentieren kann, bei der man Mitleid erheischen kann, die einen bedauern soll, für die man keine Verantwortung hat. Auf dem Papier vielleicht, aber gefühlsmäßig... das ist zumindest das, was bei mir ankommt.
27.11.06 18:38


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